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Flugboot - Do Wal

[zum Modell]

Dornier Wal war die Bezeichnung der erfolgreichsten Flugboot-Baureihe Do J von Dornier. Es wurden ab 1923 mehrere zivile und militärische Ausführungen hergestellt, die bis etwa 1938 im Einsatz blieben.



Bekannt wurde die Do Wal durch die Flüge des Forschers Roald Amundsen:
Am 21. Mai 1925 startete der Polarforscher Roald Amundsen zum Nordpol. Bei der Notlandung 250 km vor dem Nordpol wurde eine Maschine beschädigt. Drei Wochen brauchte die Mannschaft, um mit der anderen Maschine wieder aus dem Eisfeld zu starten.



Mich fasziniert die Möglichkeit dieses Flugzeug als Modell nachzubauen. Es ist allerdings noch nicht ganz fertig, und die Fertigstellung wird sicherlich noch einige Zeit dauern. Das Problem ist, dass ich mir bei dem Modell viel Mühe gegeben habe und es sehr viel Zeit gekostet hat, es zu bauen. Da stellt sich die Frage, ob man es aufs Spiel setzen sollte damit wirklich in die Lüfte zu gehen und eine Beschädigung zu riskieren...



Die beiden Wal-Flugboote N24 und N25, für die sich Roald Amundsen für seine Expedition entschied, waren eine der ersten Militär-Wale mit Rolls-Royce „Eagle“-Motoren, die er sich extra herrichten ließ. Die N24 wurde bei der Notlandung im Packeis so stark beschädigt, dass sie aufgegeben werden musste. Mit der N25 schaffte es Kapitän Riiser-Larsen, die mit beiden Besatzungen (6 Mann) überladene Maschine auf der kurzen Bahn zu starten und an der Nordküste Nordaustlands zu wassern. Die N25 wurde geborgen und 1927 für den ersten Nordatlantik-Überquerungsversuch von Courtney ausgerüstet. Nach diesem Fehlversuch kam die Maschine zur Deutschen Verkehrsfliegerschule (DVS) auf Sylt, wurde mit BMW VI-Motoren ausgestattet, erhielt das Kennzeichen D-1422 und wurde für Wolfgang von Gronaus ersten Atlantikflug 1930 verbereitet: Einbau einer FT-Anlage, neben den üblichen Magnetkompassen ein Sonnenkompass und ein Erdinduktionskompass, um die Navigation in der Nähe des magnetischen Pols zu ermöglichen. 1932 landete die N25 auf dem verschneiten Flugplatz Oberwiesenfeld in München und kam ins Deutsche Museum. Dort wurde sie durch Fliegerangriffe 1944/45 zerstört.

Quelle: wikipedia.de

Das Modell

In einer Modellbauzeitschrift von 1999 war ein Bauplan für einen 500g Wal abgedruckt. Nachdem ich begonnen hatte ein Modell nach diesem Plan zu bauen, ruhte die Arbeit daran für viele Monate, es standen ungeklärte Fragen wie die Montage der Tragflächen und die elektronische Ausrüstung im Raum, über die ich mir "bei Gelegenheit" Gedanken machen wollte.
Diese Gelegenheit ist nun vorüber und hier ist das erste Bild des Resultates (noch unlackiert, aber theoretisch Flugbereit, sogar der Akku sitzt drin und ist voll...)
Ich denke ich werde vor dem Jungfernflug noch die Lackierung vornehmen und eine Reihe Fotos machen - man weiß ja nie wie das Modell nach dem Erstflug aussieht.
Durch Lipo-Batterien und Mini-Servos konnte ich das Gewicht übrigens von 500g auf 440g reduzieren. Wenn ich den dicken Speed 400 (73g) noch durch einen Brushless ersetze, dann sind locker nochmal 20-30 Gramm Gewichtsersparnis drin.
Aber wie sagte mir ein Kollege gerade: "Darf ich dir da noch nen kleinen Tipp aus der Modellfliegerscene geben: Erst fliegen, dann pimpen!" - ich werde das beherzigen :)



Mein 440g Wal
- Spannweite 1200mm, Länge 780mm, Gewicht 440g
- Günther 125mm Prop auf Speed 400 6V
- Lipo 2S 1500 mAh
- Kontronik 18A Regler
- 2 Servos 8g (Höhen- und Seitenruder)
- Tragflächenprofil E205
- Modifikation: Längere "Stummelflügel" mit der Absicht bei Wasserlandungen und -starts stabiler gegen Umklippen zu sein. Wir werden sehen...